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der Siberian Husky   -  der Alaskan Malamute   -  der Samojede   -  der Grönlandhund

 

Bevor Sie sich einen Schlittenhund anschaffen, sollten Sie und Ihre Familie über einiges Gedanken machen. Eine wichtige Frage, die Sie sich stellen sollten ist, was will/wollen wir mit dem Hund anfangen. Ein Wächter für Ihr Eigenheim ist ein Schlittenhund kaum. Sein zutrauliches Wesen und freundliches Verhalten auch gegenüber Fremden macht dies unmöglich. Es ist eher umgekehrt, so dass er sich eher ab dem Einbrecher erfreut. 

Falls Sie mit dem Gedanken Spielen, ihn abzurichten vergessen Sie dies am besten ganz schnell wieder. Schlittenhunde soll und darf man nicht dressieren. Dadurch fördert man nur die Unzuverlässigkeit und sie werden unberechenbar. Eine gewisse Erziehung ist notwendig und Sie können sie ihm auch mit viel Geduld und Zeit beibringen. Aber eines wird in den seltensten Fällen gelingen, nämlich dass Sie Ihren Schlittenhund so ohne weiteres frei laufen lassen können und er auf Zuruf gehorcht. Auch das "bei Fuss" laufen eines Schlittenhundes können Sie sich aus dem Kopf schlagen. Der Jagdtrieb und die Neugierde eines Schlittenhundes sind so enorm, dass er selbst entscheidet, ob er gehorchen will oder nicht. Nicht selten endet ein solches Verhalten ihrerseits mit dem Tod ihres Schlittenhundes. 

Schlittenhunde brauchen sehr viel Bewegung. Sie alle haben eines gemeinsam, den unersättlichen Willen zum Laufen - (desire to go). Das heisst, egal bei welchem Wetter und zu welcher Jahreszeit, mit dem Bike oder beim Joggen, er will bewegt werden und dies nicht nur am Wochenende.

Wenn Sie alleinstehend sind, und niemanden haben, der sich tagsüber um das Tier kümmern kann, sollten Sie auf den Kauf eines Schlittenhundes verzichten. 

Ein Schlittenhund verpflichtet und ist kein Ding wie ein Tennisracket, dass man bei Bedarf aus der Ecke holt und anschliessend wider dorthin versorgt. Nicht selten überwiegt der Reiz der Vernunft.

   


 
Der nachfolgende Informationstext wurde/wird vom VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.) an Siberian Husky Interssenten abgegeben. Ich muss sagen, er trifft zu und jeder sollte sich dessen bewusst sein, bevor er sich einen Schlittenhund anschaft.
  

Du bist daran interessiert einen Siberian Husky zu kaufen? Dann bist du wahrscheinlich von ihrem Aussehen fasziniert. Aber kennst du auch die Nachteile?

    

Siberians sind Rudeltiere und brauchen die Gesellschaft anderer Hunde oder die des Menschen. Wenn du ganztägig arbeitest und nur Platz für einen Hund hast 
- Kaufe dir keinen Husky!
  

Da der Siberian eine starke Bindung zu Menschen hat, ist er ebenso freundlich zu Fremden wie zu seiner Familie. Wenn du die ergeben Loyalität eines Ein-Mann-Hundes erwartest 
- Kaufe dir keinen Husky!
  

Der Siberian Husky ist kein Wachhund. Ignoranten dieser seiner wirklichen Natur werden über sein Verhalten verzweifeln. Wenn du also einen Hund mit aggressiven Wachhundinstinkten suchst 
- Kaufe dir keinen Husky! 
   

Mindestens einmal im Jahr wechselt der Husky sein Fell. Wenn du überall im Haus Haare duldest, dann ist es OK. Wenn du jedoch zu jeder Zeit Sauberkeit wünschst 
- Kaufe dir keinen Husky!
   

Siberians haben eine natürliche Liebe dafür, überall Löcher zu graben. Wenn du Freude an einem gepflegten Garten hast 
- Kaufe dir keinen Husky!
  

Aber von allen Nachteilen, die ein Siberian Husky hat, ist ihr wahnsinniger Drang zu laufen der gefährlichste für den Hundebesitzer. Der erste Satz, den ein Welpe über die Strasse macht, kann auch sein letzter sein, überall! Ein Siberian sollte zu seinem Schutz immer angeleint werden. Wenn du zu den Leuten gehörst, die es für Tierquälerei halten, einen Hund niemals frei laufen zu lassen 
- Kaufe dir keinen Husky!
  

Ich glaube, dass es besser ist, einen Hund in einem sauberen Zwinger zu halten, als ihn frei herumlaufen zu lassen. Ja, ein Zwinger- bzw. angeleinter Hund verpasst eine Menge im Leben:

  • die Chance von einem Auto überfahren zu werden

  • das Vergnügen schmutzig und voll Zecken und Würmern zu sein

  • die Gelegenheit von anderen Hunden attackiert zu werden

  • das Vergnügen krank an Durchfall und Grippe zu werden

  • die Freude von halbwüchsigen Kindern geärgert zu werden

  • den Nervenkitzel im Gelände erschossen zu werden

  • nicht zuletzt den Komfort, nicht zu wissen wo er hingehört

Ich wünsche mir, niemals einen Siberian Husky als wildernden Tramp zu sehen.

 

Wenn du dies gewissenhaft gelesen hast und in allen Punkten mit mir übereinstimmst und damit geeignet bist, einen Siberian Husky zu halten, dann habe ich das grosse Vergnügen, dich in unserer Gemeinschaft begrüssen zu dürfen. Geniesse es mit uns, dass wir wissen, dass wir den schönsten, den smartesten und den überhaupt nahezu idealsten und ursprünglichsten Hund der Welt zu besitzen

den Siberian Husky!

 

 

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last update 20 Sep 2009